Christian Hackbarth-Johnson

Zu meiner Person

 

Aufgewachsen in Neufahrn/NB, studierte ich von 1984 an Evangelische Theologie in Tübingen, Wien und München und absolvierte anschliessend die Ausbildung zum Pfarrer in der Ev. Luth. Kirche in Bayern. 1998 zog ich mit meiner Familie nach Dachau, um an der Universität München im Fach Religionswissenschaft zu promovieren. Der Gegenstand meiner Arbeit war das Thema der doppelten religiösen Identität: Was geschieht, wenn in einem Menschen zwei Religionen zusammenkommen? Dies habe ich am Beispiel des Benediktiners und christlichen Sannyasin Henri Le Saux untersucht. Die Arbeit erschien 2003 im Druck unter dem Titel „Interreligiöse Existenz. Spirituelle Erfahrung und Identität bei Henri Le Saux, O.S.B. / Swami Abhishiktananda (1910 - 1973)“.

Das Thema bezieht sich auch auf mein eigenes Lebensthema. Schon vor Beginn meines Theologiestudiums hatte ich begonnen, mich für indische Religionen zu interessieren. Der Dialog zwischen der christlichen und den indischen religiösen Traditionen wurde mein Studienschwerpunkt. Dies brachte mich immer wieder auf Reisen nach Indien.

Was mich dabei am meisten interessierte, war und ist die Möglichkeit spiritueller bzw. mystischer Erfahrung. Seit 1985 übe ich Yoga und Zen-Meditation. 1994 erhielt ich von meinem wichtigsten Lehrer, Prof. Dr. Michael von Brück, die Beauftragung, andere Menschen in den Weg des Zen einzuführen.

 

 

Kurzer Lebenslauf

 

Geboren 1964 in Landshut, verheiratet, 2 Kinder

 

Yoga und Zen Praxis seit 1985. 1993 Lehrbeauftragung für Einführungskurse in Zen und Yoga durch Prof. Dr. Michael von Brück, 2004 für Yoga in der Tradition von Sri Krishnamacharya durch R. Sriram.

 

1984-93 Studium der Evang. Theologie, 1994-96 Ausbildung zum Pfarrer, 1996-98 Erziehungsurlaub, 1998-2002 Promotion im Fach Religionswissenschaft zum Dr. theol. (Interreligiöse Existenz. Spirituelle Erfahrung und Identität bei Henri Le Saux/Swami Abhishiktananda, Frankfurt a.M.: Peter Lang 2003).

Seit 1994 Vortragstätigkeit als Referent in der Erwachsenenbildung, Unterrichts- und Seminartätigkeit in Zen und Yoga an verschiedenen Meditationshäusern im In- und Ausland und in eigener Praxis. Seit 2005 Reiseseminare in Indien. Übersetzungstätigkeit, z.Zt. Arbeit an einem Buchprojekt über Körperkonzepte der Yoga-Tradition.

 

2004 Mitgründung von “together“ in Dachau, 2010 Umzug mit der Praxis in die Dachauer Altstadt mit neuem Namen: “Wege der Transformation. Praxis für integrale und interreligiöse Spiritualität”.

 

Freier Mitarbeiter im ULG Spirituelle Theologie im Interreligiösen Prozess (Universität Salzburg)

Von 2000 - 2003 bildete ich mich bei R. Sriram weiter zum Yogalehrer in der Tradition Sri Krishnamacharya, einer Yoga Schule in Chennai/ Indien, die grosses Gewicht legt auf die Anpassung des Yoga an die individuellen Gegebenheiten des Übenden im Einzelunterricht. Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich verstärkt mit dem Integralen Yoga von Sri Aurobindo.

Ich vertrete als Lehrer, Autor und Seminarleiter eine integrale und interreligiöse Spiritualität, in der möglichst alle Ebenen und Bereiche des Lebens Berücksichtigung finden. Meine Tätigkeit in Dachau in meiner Praxis „Wege der Transformation. Praxis für integrale und interreligiöse Spiritualität“ sowie in verschiedenen Seminarhäusern im In- und Ausland reicht von Einführungskursen in Zen-Meditation bzw. Kontemplatives Gebet und Zen-Sesshins, über Yoga-Unterricht (für Einzelne und kleine Gruppen), sowie Yoga-Retreats zu seelsorgerlicher und spiritueller Beratung, Vorträgen und Seminare zu religiösen und interreligiösen Themen, sowie zur Organisation und Durchführung von spirituell und interreligiös orientierten Seminaren in Indien. Einzelne Kurse und Vorträge werden auch über die VHS Dachau angeboten.